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Philosophische Fakultät - Jahrgang 2015

 

Titel Studien zum Hof Heinrichs V.
Autor Martina Halm
Publikationsform Dissertation
Zusammenfassung Nach dem Vorbild klassischer Hofstudien, die vor allem für die Herrscher des 12. und 13. Jahrhunderts in den letzten Jahrzehnten erschienen sind, untersucht die Arbeit die Herrschaft Heinrichs V. (1105-1125). Anhand von Zeugenlisten und Empfängern der könig-kaiserlichen Urkunden sowie den zeitgenössischen narrativen Quellen wird die engste Umgebung Heinrichs V. beleuchtet und der Wirkungsgrad seiner Herrschaft untersucht. Dabei wird den Veränderungen nachgegangen, denen der Beraterstab und die Beziehung zwischen König und Fürsten unterlagen.
Als zweite Ebene des königlichen Hofes untersucht die Studie das Itinerar des letzten Saliers und zeigt die Entwicklung und Verlagerung der zentralen Landschaften, der königlichen Nahzonen und der peripheren Grenzgebiete im Verlauf der Regierung Heinrichs V. auf. Ein besonderer Blickpunkt liegt dabei jeweils auf den Krisenzeiten der Herrschaft Heinrichs V., die seine Regierungszeit in vier durch starke Umbrüche gekennzeichnete Phasen teilt. Gerade solche Krisen lassen Auswirkungen auf die personelle Umgebung des Herrschers und dessen Itinerar erkennen, woran man die Funktion des Hofes und seine Bedeutung für die mittelalterliche Königsherrschaft gut nachvollziehen kann. In der Gesamtschau ergibt sich daraus ein umfassendes Bild einer mittelalterlichen Königsherrschaft zu Beginn des 12. Jahrhunderts. Sie ordnet sich dabei in fortwährende Entwicklungslinien im Übergang von der salischen Herrschaft zur Stauferzeit ein und macht viele Impulse greifbar, die sich noch am staufischen Hof zeigen.
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© Universitäts- und Landesbibliothek Bonn | Veröffentlicht: 14.12.2015