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Philosophische Fakultät der Universität Bonn und
Facoltà di Lettere e Filosofia, Università degli Studi di Firenze
Jahrgang 2015

 

Titel Gli uccelli come figure liminari nella concezione poetica di Jacob Grimm
Die Vögel als Grenzfiguren in der Poesieauffassung Jacob Grimms
Autor Gian Luca Caprili
Publikationsform Dissertation
Abstract Da alcune affermazioni contenute negli scritti di Jacob Grimm sul ruolo delle diverse figure animali nei vari generi letterari, così come nelle antiche credenze religiose dei popoli, emerge una singolare caratterizzazione degli uccelli, concepiti come creature portatrici di “spettrale inquietudine”. Alla luce della presenza nella vasta produzione grimmiana di specifici saggi o capitoli di opere, relativi a contesti diversi e di datazione anche molto lontana fra loro, dedicati a questa specie animale, il lavoro indaga questo particolare interesse – finora inesplorato – dello studioso, nell’ambito della sua concezione poetica, della dicotomia “Natur- / Kunstpoesie” che la domina, della visione della natura in senso romantico, quale fonte di mistero e continua fascinazione. Uno studio approfondito è stato riservato alle numerose “Vogelfiguren” delle raccolte “Kinder- und Hausmärchen” e “Deutsche Sagen”, e alle loro connessioni con quei miti arcaici che presentano gli uccelli come esseri liminari, in diretto contatto con il mondo dei morti e degli dèi.
Zusammenfassung In mehreren Schriften Jacob Grimms über die Rolle der Tierfiguren in den unterschiedlichen literarischen Gattungen sowie im alten Volksglauben, werden Vögel merkwürdigerweise als Träger einer „geisterhaften Unruhe“ beschrieben. Im Angesichts anderer Werke Grimms, die sich in ganz unterschiedlichen Kontexten immer wieder mit den besonderen Eigenschaften dieser Tierart auseinandersetzen, obwohl sie in großem zeitlichen Abstand voneinander entstanden sind, hat die Arbeit dieses bemerkenswerte – und bis jetzt unerforschte – Interesse des Gelehrten untersucht, und zwar unter Rücksichtnahme seiner poetologischen Konzeption, der für Grimm so wichtigen Dichotomie zwischen Natur- und Kunstpoesie, einer Weltanschauung, die die Natur auf typisch romantische Weise als unerschöpfliche Geheimnis- und Faszinationsquelle auffasst. Die ausführliche Analyse wurde anhand der zahlreichen Vogelfiguren in den „Kinder- und Hausmärchen“ und „Deutschen Sagen“ durchgeführt, unter Berücksichtigung ihrer Bezüge zu den alten Mythen, die die Vögel als Wesen in Verbindung mit der Toten- und Götterwelt darstellen.
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© Universitäts- und Landesbibliothek Bonn | Veröffentlicht: 09.09.2015