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Medizinische Fakultät - Jahrgang 2012

 

Titel Vorbereitung von Notärzten und Rettungsassistenten auf einen Massenanfall von Verletzten in Deutschland
Eine nationale Umfrage
Autor Mathias Wellem Schmandt
Publikationsform Dissertation
Zusammenfassung Im Rahmen einer bundesweiten Online-Umfrage wurden Notärzte und Rettungsdienstmitarbeiter über ihre Kenntnisse im Bezug auf einen Massenanfall von Verletzten befragt. Schwerpunktmäßig wurde der Wissensstand zu besonderen Lagen im Zusammenhang mit radioaktiven, chemischen, biologischen Terroranschlägen beziehungsweise Anschlägen mit konventionellen Waffen (Bomben) erfragt.
Adressaten der Untersuchung waren Assistenz- und Fachärzte der Disziplinen Chirurgie/Unfallchirurgie, Anästhesie und Innere Medizin mit dem Fachkundenachweis Rettungsdienst/Notfallmedizin, die in Maximal-, Schwerpunkt-und Grundversorgungskrankenhäusern in Deutschland tätig sind. Zusätzlich richtete sich die Studie an Mitarbeiter des Rettungs-und Sanitätsdienstes.
Als Umfragemedium wurde ein anonymisierter Online-Fragebogen über das Internet versendet. Die Auswahl der Adressaten erfolgte bundesweit nach dem Zufallsprinzip. Über das „Traumanetzwerk“ der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) konnten die Homepages der dort registrierten Kliniken ausfindig gemacht werden. Aus allen drei Kategorien wurden Ärztinnen und Ärzte befragt. Weitere Fragebögen gingen an die Mitarbeiter des Rettungs-und Sanitätsdienstes der Berufsfeuerwehren und Hilfsorganisationen, deren Adressen man über das Internet ermitteln konnte.
Als Ergebnis der Studie ist festzuhalten, dass die Studienteilnehmer einen guten bis sehr guten Ausbildungsstand in den allgemeinen Grundlagen zum Thema MANV haben.
Notärzte und Rettungsdienstmitarbeiter sehen sich jedoch unzureichend vorbereitet in Bezug auf mögliche terroristische Anschläge mit chemischen, biologischen und nuklearen Waffen bzw. konventionellen Bomben. Daraus folgt, dass die Notfallausbildung von Notärzten und Rettungsdienstmitarbeitern weiter modifiziert und an das erhöhte Risiko von Katastrophen und terroristischen Anschlägen angepasst werden muss.
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© Universitäts- und Landesbibliothek Bonn | Veröffentlicht: 10.12.2012