Hinweis zum Urheberrecht | Allgemeine Informationen | FAQ
Beim Zitieren dieses Dokumentes beziehen Sie sich bitte immer auf folgende URN: urn:nbn:de:hbz:5n-30464

 

Medizinische Fakultät - Jahrgang 2012

 

Titel Effektivität der Invisalign-Teen-Behandlung
Validierung einer Analyse-Methode
Autor Nina Kristina Hauschopp
Publikationsform Dissertation
Zusammenfassung Das Invisalign®-System (Align Technology, Santa Clara, Kalifornien) findet in der Kieferorthopädie immer mehr Verwendung und wird inzwischen in der Literatur auch für die Therapie komplexer Malokklusionen beschrieben. Die Behandlung erfolgt mit einer Serie herausnehmbarer, transparenter Aligner, wobei das Therapieziel bereits vor Behandlungsbeginn durch die sog. ClinCheck-Software festgelegt wird. Im Rahmen der vorliegenden Studie wurde ermittelt, inwieweit das Behandlungsergebnis mit dem angestrebten Behandlungsziel übereinstimmt und mit welcher Effektivität bestimmte Zahnbewegungen durchgeführt werden können. Es wurden verschiedene Analysemethoden zur Bestimmung der Zahnbewegung validiert. Digitalisierte Ober- und Unterkiefermodelle von fünf Invisalign-Teen®-Patienten sowie die dazugehörigen ClinCheck-Modelle lagen jeweils für Behandlungsbeginn und Behandlungsabschluss vor. Die Modelle wurden mit einer Surfacer-Software überlagert, um die stattgefundenen und geplanten Zahnbewegungen zu analysieren. Drei Varianten zur Überlagerung der Situationsmodelle wurden verwendet: (1) automatische Ausrichtung an den Gaumenfalten (nur Oberkiefer), (2) automatische Ausrichtung an nicht bewegten Molaren und dem punktereduzierten Zahnbogen (Ober- und Unterkiefer) und (3) wie (2) mit zusätzlicher manueller Korrektur. Die ermittelten Effektivitäten unterschieden sich je nach Zahntyp und Bewegungsrichtung. Mit der höchsten Effektivität wurden oro-vestibuläre Translationen bei den maxillären lateralen Inzisivi ausgeführt (104 %). Als Zahnbewegung mit der geringsten Effektivität zeigte sich die mesio-distale Rotation der 3er, 4er und 6er (-18 bis 17 %). Das automatische Matching an den Gaumenfalten gilt als Goldstandard für das Matching der Modelloberflächen, beschränkt die Analyse aber auf den Oberkiefer. Die automatische Ausrichtung am Zahnbogen mit anschließender manueller Optimierung erwies sich als geeignete Methode, um damit eine systematische Analyse der Effektivität des Invisalign®-Systems im UK und OK durchzuführen.
Inhaltsverzeichnis pdf-Dokument Hier können Sie den Adobe Acrobat Reader downloaden
Komplette Version pdf-Dokument (1,5 MB) Hier können Sie den Adobe Acrobat Reader downloaden
© Universitäts- und Landesbibliothek Bonn | Veröffentlicht: 10.12.2012