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Medizinische Fakultät - Jahrgang 2012

 

Titel Untersuchungen dreidimensionaler DVT-Datensätze im Vergleich mit zweidimensionalen OPTG-Aufnahmen in der zahnmedizinischen Routine-Diagnostik
eine retrospektive Studie
Autor Christina Otto
Publikationsform Dissertation
Zusammenfassung Ziel dieser Studie war ein Vergleich dreidimensionaler Röntgenaufnahmen des digitalen dentalen Volumentomographen GALILEOS Comfort (Sirona Dental Systems Inc., Bensheim, Deutschland) mit konventionellen Panoramaschichtaufnahmen unter den folgenden Fragestellungen:
Was bringt die 3. Dimension bezüglich Diagnostik und Therapieplanung, und gibt es Unterschiede für erfahrene und unerfahrene Untersucher?
Eine Bildabfolge von 15 konventionellen OPTG-Aufnahmen und sechs Screenshots aus dem DVT-Datensatz wurden anhand zweier Fragebögen von insgesamt zehn Untersuchern – darunter fünf Erfahrene und fünf Unerfahrene – beurteilt. Die Auswahl der zur Befundung stehenden Regionen war an das Spektrum von Indikationen für die Anfertigung einer konventionellen OPTG-Aufnahme angelehnt und umfasste Themen zur Therapieplanung, Diagnostik von Pathologika, Beurteilung von konservierenden Restaurationen und zum Einfluss von Artefakten.
In drei von sechs Regionen konnte das DVT als signifikant bessere Bildgebungsmodalität bezeichnet werden (OK Molar, Kiefergelenk und Kieferhöhle). Die anderen drei Regionen (UK 8er, parodontaler Knochenverlust und Restauration) wurden in beiden Aufnahmen gleich bewertet. Zwischen den Untersuchergruppen zeigten sich ebenfalls Unterschiede. In drei Fällen bewertete die erfahrene Gruppe das DVT signifikant besser (OK, UK 8er und Kieferhöhle), einmal war das Ergebnis identisch und in zwei Fällen (parodontaler Knochenverlust und Restaurationen) beurteilte die unerfahrene Gruppe das DVT als signifikant besser.
Mit Ausnahme der metallischen Artefakte ist insgesamt ein positiver Trend zugunsten des DVTs zu verzeichnen. Obwohl das OPTG seinen Standpunkt in der zahnmedizinischen Diagnostik verteidigt, können die dreidimensionalen Rekonstruktionen des verwendeten Gerätes zur Diagnostik spezieller Bereiche durchaus empfohlen werden. Die umfangreiche Fortbildungspflicht bleibt jedoch ein essentieller Bestandteil zum Einschätzen der diagnostischen Möglichkeiten in der DVT-Technologie.
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© Universitäts- und Landesbibliothek Bonn | Veröffentlicht: 10.12.2012