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Philosophische Fakultät - Jahrgang 2012

 

Titel Skulpturen und Objekte im öffentlichen Raum der Bundeshauptstadt Bonn
Aufgestellt von 1970 bis 1991
Mit Betrachtung einer Auswahl vorher sowie anschließend aufgestellter Werke
Autor Gabriele Zabel-Zottmann
Publikationsform Dissertation
Zusammenfassung Am 10. Mai 1949 bestimmte der Parlamentarische Rat Bonn zum vorläufigen Regierungssitz der entstehenden Bundesrepublik Deutschland. Bis zur Wende 1989 fungierte die Stadt als Bundeshauptstadt. Hierin liegt ihre Besonderheit.
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Auswirkungen der Entscheidungen zunächst für, dann gegen Bonn im Hinblick auf die Gestaltung des Stadtbildes mit Kunstwerken im öffentlichen Raum aufzuzeigen. Unter Berücksichtigung der Aufgabe als Bundeshauptstadt werden daher im Textteil ausgewählte, für Bonn besonders relevante Kunstwerke vorgestellt, die sich größtenteils vor Bundesbauten befinden. Im Unterschied zu den bisher erschienenen Bonner Publikationen wird dabei der Fokus auf das Procedere bis zur Auftragsvergabe und die Reaktionen auf die realisierten Kunstwerke gelegt. Dies umfasst insbesondere die Wettbewerbsverfahren und Kriterien für die Auswahl der Künstler sowie die Diskussionen in den Medien über die Objekte.
Dabei soll insbesondere geklärt werden
- von wem - Bund, Land, Stadt, Künstler - die Initiative für Kunst im öffentlichen Raum ausging,
- welche Gesichtspunkte den Bund und die Stadt Bonn zum Erwerb von Freiplastiken in der Zeit nach 1945 bewegten,
- nach welchen Verfahren und Kriterien die Künstler ausgewählt wurden,
- ob es Zusammenhänge zwischen den Ankäufen und der Funktion Bonns als Bundeshauptstadt gab,
- welche Rolle dabei die politische Konstellation in Bonn - Zusammensetzung des Parlaments und der Stadträte - spielte und
- ob es nach 1945 längerfristige kulturpolitische Konzepte im Hinblick auf die Gestaltung des Stadtbildes gab.
Nach dem Wegzug der Regierung stellten sich Fragen nach dem Verbleib der vor Bundesbauten aufgestellten Objekte und dem weiteren kulturpolitischen Engagement des Bundes für die Stadt. Diesen Fragen wird in den Schlussbetrachtungen nachgegangen.
Da die auch für die Zukunft der Stadt Bonn entscheidenden Jahre zwischen 1970-1991 liegen, werden alle in diesem Zeitraum aufgestellten Objekte in einem separaten Katalogteil erfasst, ausgenommen sakrale Kunst, Repliken und nicht künstlerisch gestaltete Brunnen. Dieser Katalog soll gleichzeitig den Anfang einer systematischen Zusammenstellung aller Kunstwerke im Bonner Stadtgebiet machen, da eine solche bislang fehlt.
Der Katalogteil wird durch zwei Anlagen ergänzt. Im alphabetischen Künstlerregister sind alle weiteren Arbeiten im öffentlichen Bonner Raum - auch Reliefs, sakrale Kunst und Repliken - der im Katalog aufgeführten Künstler aufgelistet, um sich einen Überblick von der Präsenz dieser Bildhauer im hiesigen Stadtgebiet verschaffen zu können. Das chronologisch geordnete Werkverzeichnis gibt darüber hinaus Auskunft, in welchem Jahr welche Objekte verwirklicht wurden. Die Abbildungen dieser Werke sind als dritter Teil beigefügt.
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© Universitäts- und Landesbibliothek Bonn | Veröffentlicht: 24.10.2012