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Medizinische Fakultät - Jahrgang 2012

 

Titel Prävalenz der pulmonalen Hypertonie bei Patienten mit terminaler und präterminaler Niereninsuffizienz
eine prospektive, monozentrische Studie mit Rechtsherzkatheteruntersuchungen
Autor Felix Matthias Hundt
Publikationsform Dissertation
Zusammenfassung Die chronische Niereinsuffizienz ist eine zunehmend häufige Erkrankung und geht mit einer Vielzahl vor allem kardiovaskulärer Begleiterkrankungen einher. In diesem Zusammenhang ist die pulmonale Hypertonie ein unabhängiger Faktor in der Vorher-sage der Sterblichkeit bei Patienten mit dialysepflichtiger Niereninsuffizienz. Trotzdem sind die Pathophysiologie der veränderten pulmonalen Hämodynamik, der Einfluss der Hämodialysetherapie und die Prävalenz der pulmonalen und pulmonalarteriellen Hypertonie bislang nicht invasiv an Patientenkollektiven mit chronischer Nieren-insuffizienz und Dialysepatienten untersucht worden.
Wir führten bei Patienten mit dialysepflichtiger Niereninsuffizienz (Gruppe 1) und mit prä-terminaler Niereninsuffizienz (Gruppe 2) eine Herzultraschall- und ggf. eine Rechtsherzkatheter-Untersuchung vor und nach Hämodialyse (HD) durch. Die PH/PAH Diagnostik erfolgte entsprechen den geltenden Diagnosestandards der Fachgesellschaften.
Die Prävalenz einer präkapillären PH ohne eruierbare zugrunde liegende Erkrankung unter den untersuchten Dialysepatienten lag bei 10 %, die einer PH lag in beiden Gruppen zwischen 70 und 80 %. Daher ist bei chronisch Nierenkranken und Dialyse-patienten, die unter anderweitig nicht erklärbarer Atemnot leiden, die Durchführung einer Herzultraschalluntersuchung und ggf. eines Rechtsherzkatheters vor und nach der HD zu erwägen, um eine spezifische Therapie zum frühest möglichen Zeitpunkt zu beginnen und so die Prognose der Patienten zu verbessern.
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© Universitäts- und Landesbibliothek Bonn | Veröffentlicht: 24.07.2012