Hinweis zum Urheberrecht | Allgemeine Informationen | FAQ
Beim Zitieren dieses Dokumentes beziehen Sie sich bitte immer auf folgende URN: urn:nbn:de:hbz:5n-28451

 

Medizinische Fakultät - Jahrgang 2012

 

Titel Untersuchungen zum in vitro Verschleiß von Aktivierungselementen für Teleskopkronen
Autor Rulla Dhayat geb. Al-Mansour
Publikationsform Dissertation
Zusammenfassung Ziel: Quantifizierung von Verschleißprozessen bei ausgewählten Aktivierungssystemen für friktionslose Teleskopkronen zur Abschätzung der Verschleißbeständigkeit und Anwendbarkeit im klinischen Alltag.
Material und Methode: Verschlissene Teleskopkronen wurden mit jeweils fünf Aktivierungssystemen (Quick-tec plus®, Tele-Fit®, Laserschweißpunkt, Quick-rep® sowie Tele-rep®), die sich in Material, Zusammensetzung und Konstruktion voneinander unterscheiden, aktiviert. Pro Untersuchungsgruppe wurden zehn Probekörper in einer eigens dafür entwickelten Apparatur mit einer parodontienadäquaten Halterung über 5.000 Zyklen verschlissen. Dabei wurde die Trennkraft gemessen und aufgezeichnet sowie die Abzugsarbeit bei einer initialen Trennstrecke von 0,3 mm berechnet. Anschließend erfolgte eine Oberflächenanalyse mittels Rasterelektronenmikroskop.
Ergebnisse: Die Aktivierungssysteme Quick-tec plus® und Tele-Fit® zeichneten sich durch einen homogenen Verlauf der Trennkraft und Abzugsarbeit sowie durch geringen Oberflächenverschleiß aus. Der Laserschweißpunkt wies zwar einen gleichmäßig sinkenden Trennkraft- und Abzugsarbeitsverlauf auf, zeigte jedoch eine stärkere Ausprägung der Verschleißformen. Die Aktivierungssysteme Quick-rep® und Tele-rep® zeigten sehr schwankende Trennkraft- und Abzugsarbeitsverläufe sowie einen starken Oberflächenverschleiß.
Schlußfolgerung: Die untersuchten Aktivierungselemente Quick-tec plus®, Tele-Fit®, Laserschweißpunkt und Quick-rep® könnten eine weitere Therapieoption zur Wiederherstellung der Funktionalität verschlissener Teleskopprothesen darstellen und das bisherige Therapiespektrum erweitern. Das Aktivierungselement des Tele-rep® Systems zeigte einen mangelhaften Halt, so dass die problemlose Anwendbarkeit im klinischen Alltag nicht gewährleistet werden kann.
Inhaltsverzeichnis pdf-Dokument Hier können Sie den Adobe Acrobat Reader downloaden
Komplette Version pdf-Dokument (3,5 MB) Hier können Sie den Adobe Acrobat Reader downloaden
© Universitäts- und Landesbibliothek Bonn | Veröffentlicht: 23.07.2012