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Medizinische Fakultät - Jahrgang 2012

 

Titel Die Rolle der PET/CT in der Diagnostik des kolorektalen Karzinoms
Autor Fabian Antonius Lieber, geb. Skubic
Publikationsform Dissertation
Zusammenfassung Das kolorektale Karzinom beeinflusst trotz verbesserter Gesundheitsversorgung und programmierter Vorsorge weiterhin signifikant die Morbidität und Mortalität der Bevölkerung. Besonders die synchrone oder metachrone hepatische, lymphatische und pulmonale Metastasierung trägt wesentlich zur Sterblichkeit bei.
Seit einigen Jahren steht mit der kombinierten PET/CT eine sowohl morphologische als auch funktionell-metabolische Bildgebung zur Verfügung, selbst kleine Metastasen eines malignen Tumorleidens zu detektieren.
In dieser retrospektiven Studie am Patientengut der nuklearmedizinischen Klinik des Universitätsklinikums Bonn wurde die aktuelle Rolle der PET/CT in der Diagnostik, Therapiekontrolle und Nachsorge des kolorektalen Karzinoms untersucht. Dazu wurden Subgruppenanalysen zur Qualität der PET/CT in der Detektion von unterschiedlich großen Metastasen in verschiedenen Geweben (Leber, Lunge, Lymphnoten, ehemalige Rektumposition nach Rektumresektion) durchgeführt und mit der aktuellen Datenlage in der Literatur verglichen.
Es konnte gezeigt werden, dass die PET/CT wertvolle Zusatzinformationen im Staging und Restaging von an einem kolorektalen Karzinom erkranken Patienten liefern kann. Besonders im Falle einer fraglich singulären, resezierbaren Leber- und Lungenmetastasierung kann die PET/CT die konventionelle Bildgebung ergänzen und entweder eine weitere Filialisierung ausschließen und so eine kurative Metastasektomie rechtfertigen oder durch den Nachweis weiterer Metastasen eine palliative Therapie initiieren. Auch kann die PET/CT durch ihre metabolische Komponente bei der Dignitätsklärung präsakraler Gewebemassen nach kurativer Rektumresektion zusätzliche Informationen liefern und ist damit der CT- und MRT-Bildgebung überlegen.
Eine weitere Verbreitung der PET/CT im Restaging bei an einem kolorektalen Karzinom erkrankten Patienten, besonders in der Frage nach einer solitären Leber- oder Lungenmetastasierung und zur Differenzierung von präsakralen Strukturen nach Rektumresektion, ist deshalb gerechtfertigt.
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© Universitäts- und Landesbibliothek Bonn | Veröffentlicht: 24.07.2012