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Philosophische Fakultät - Jahrgang 2011

 

Titel Depression als eine Störung der Stressregulation
Die Rolle von HPA-Achse, Serotonin-Transporter-Polymorphismus 5-HTTLPR und Hippocampusvolumen für die Depressionsentstehung und das Ansprechen auf die antidepressive Therapie
Autor Anna Schuhmacher
Publikationsform Dissertation
Zusammenfassung Depressive Störungen gelten schon lange als stressassoziierte Störungen, die vor dem Hinter-grund einer Vulnerabilität, bedingt durch genetische Faktoren und frühkindliche Lernerfahrungen, beim Erleben von Stress ausbrechen. Die Erforschung der biologischen Korrelate und Ursachen dieser stressbe-zogenen Störung hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Metaanalysen belegen beispielswei-se die Assoziation des Serotonin-Transporter-Polymorphismus (5-HTTLPR) mit depressiven Störungen und der mit Depression assoziierten Persönlichkeitseigenschaft Neurotizismus. Das Konzept der Endophänotypisierung nimmt an, dass psychische Störungen „neurobiologisch bedingt bzw. verursacht“ sind. Eine Dysfunktion der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (HPA-Achse) und eine reduzierte Serotoninfunktion an den Thrombozyten werden als erfolgversprechende Endophänotypen an-gesehen. Ebenfalls ist der Hippocampus, welcher der neurotoxischen Wirkung der Glukokortikoide unter-liegt, eine wichtige Hirnstruktur im Zusammenhang mit depressiven Störungen. weiter...
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© Universitäts- und Landesbibliothek Bonn | Veröffentlicht: 04.07.2011