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Philosophische Fakultät - Jahrgang 2010

 

Titel Puppet Regime vs. Lead Nation
Der lange Weg zur Anerkennung der DDR durch die USA
Autor Philip Alexander Matthes
Publikationsform Dissertation
Zusammenfassung Am 4. September 1974 nahmen die Vereinigten Staaten von Amerika als 110. Staat der Welt und letzte der drei westlichen Siegermächte diplomatische Beziehungen zur Deutschen Demokratischen Republik auf. Mit der Unterzeichnung der Anerkennungsprotokolle zwischen der westlichen Leadnation und dem östlichen Gefolgsstaat ging die 25-jährige Ära der internationalen Ablehnung der ostdeutschen Staatlichkeit zu Ende. Bedingt durch die bundesdeutsch-amerikanische Erfolgsgeschichte, ist das Verhältnis zwischen dem „anderen“ Deutschland und den USA generell ein vernachlässigtes Kapitel in den deutsch-amerikanischen Beziehungen der Nachkriegszeit. Die vorliegende Arbeit will im Einzelnen untersuchen, inwiefern Ost-Berlins Initiativen in Richtung Washington, die durch die Détente veränderte Konstellation zwischen den Supermächten und die deutschdeutsche Entspannung Anteil an der diplomatischen Aufwertung der DDR hatten. Die Etablierung diplomatischer Beziehungen 1974 sollte der Höhepunkt des Verhältnisses DDR-USA bleiben. Zu einer grundlegenden Veränderung des politischen Gewichts der DDR in den USA kam es nicht, denn in Washington blieb die DDR stets „im Schatten" der Bundesrepublik.
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© Universitäts- und Landesbibliothek Bonn | Veröffentlicht: 04.01.2011