Hinweis zum Urheberrecht | Allgemeine Informationen | FAQ
Beim Zitieren dieses Dokumentes beziehen Sie sich bitte immer auf folgende URN: urn:nbn:de:hbz:5N-213354

 

Medizinische Fakultät - Jahrgang 2010

Titel Entwicklungsdiagnostik und -prognose im Säuglingsalter
Zur Bedeutung der Alterskorrektur bei Frühgeborenen und zur Frage nach dem intrauterinen Wachstum bei der Entwicklungsprognose
Autor Ute Bettina Freifrau von Martial
Publikationsform Dissertation
Zusammenfassung Bei der Beurteilung der psychomotorischen Entwicklung von Frühgeborenen sowie der daraus potentiell resultierenden Vorhersage der kognitiven Entwicklung wird eine Alterskorrektur der Testergebnisse durchgeführt.
In dieser Studie wurde der Frage nachgegangen, über welchen Zeitraum die Alterskorrektur angewendet werden sollte, um eine genaue Entwicklungsbeurteilung zu ermöglichen. Da es sich bei der Entwicklung eines Kindes um ein multifaktorielles Geschehen handelt, wird die Rolle zentraler Risiko- und Einflussfaktoren untersucht, die sich auf die Entwicklung auswirken (Small for gestational age, neurologischer Status, Schädelsonographiebefunde).
91 Kinder (47 Frühgeborene, 44 Reifgeborene), die im Säuglingsalter mindestens einmal mit den Griffiths-Entwicklungsskalen getestet wurden, wurden im Kleinkindalter mit der Kaufman-Assessment-Battery for Children nachuntersucht.
Anhand der Ergebnisse konnte die Notwendigkeit der Alterskorrektur im ersten Lebensjahr belegt werden. Eine bessere Vorhersage der Entwicklung wurde jedoch durch die unkorrigierten Entwicklungsquotienten erreicht. Die untersuchten Risikofaktoren hatten keinen Einfluss auf die Entwicklungsprognose.
Komplette Version pdf-Dokument (3 MB) Hier können Sie den Adobe Acrobat Reader downloaden
© Universitäts- und Landesbibliothek Bonn | Veröffentlicht: 08.07.2010