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Philosophische Fakultät - Jahrgang 2010

Titel Die chinesische Kulturrevolution (1966-1976) im Spiegel der deutschen und chinesischen wissenschaftlichen Literatur (1966-2008)
Autor Changshan Li
Publikationsform Dissertation
Zusammenfassung Über 40 Jahren brach in der Volksrepublik China eine politische Kampagne aus, die als „Große Proletarische Kulturrevolution“ in die Geschichte einging. Dieses in der Geschichte einmalige Ereignis brachte der Bevölkerung viel unsägliches Leid, das nach seinem Ende noch einen langen Schatten auf die Entwicklung Chinas warf.
Der Begriff „Kultur“ ist wohl irreführend, da aus sino-kommunistischer Sicht damit eigentlich die Überbaurevolution des Marxismus oder die ideologische Revolution gemeint ist.
Während der chinesischen Kulturrevolution fanden laufend größere und kleinere Kritikversammlungen sowie Kampfsitzungen statt. Im ganzen Land waren uniformierte Chinesen anzutreffen, die, mit dem „kleinen roten Buch“ ausgestattet, sich zu verschiedenen Gruppierungen zusammenschlossen und politische Parolen ausriefen. Überall konnte man Wandzeitungen sehen, die in Ämtern, Schulen, Fabriken und an Dorfwänden angebracht waren. 800 Millionen Chinesen wurden in verschiedenen revolutionären „Komitees“ organisiert, wo sie sich gegenseitig bekämpften und, schlimmer noch, umbrachten.
Die vorliegende Arbeit widmet sich der Frage, wie die chinesische Kulturrevolution in der deutschen und chinesischen wissenschaftlichen Literatur perzipiert, analysiert und bewertet wird.
Der Verfasser der Dissertation wird versuchen, den Forschungsstand auf eine neue Ebene zu bringen, um eine intensivere rationale Forschung in diesem Gebiet zu ermöglichen.
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© Universitäts- und Landesbibliothek Bonn | Veröffentlicht: 25.01.2010