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Philosophische Fakultät - Jahrgang 2009

Titel Vergleich von Verwaltungsstrukturen und wirtschaftlichen Entscheidungsprozessen tibetisch-buddhistischer Klöster in der Autonomen Region Tibet, China und Indien
Autor Namri Dagyab
Publikationsform Dissertation
Zusammenfassung Mit der Flucht des Dalai Lama 1959 nach Indien brach das tibetische Gesellschaftsgefüge zusammen, an dessen Spitze der Klerus, die Aristokratie und Regierungsbeamte standen. Gewaltsam wurde ihr von der Kommunistischen Partei Chinas unter der Führung Maos die Macht entrissen. Das traditionelle Siedlungsgebiet der Tibeter wurde aufgelöst in die Autonome Region Tibet sowie teilweise den chinesischen Provinzen Qinghai, Gansu, Sichuan und Yunnan angegliedert. Der tibetische Buddhismus besteht aus den vier Schulen Nyingma, Kagyü, Sakya und Gelug. Seit dem 17.Jahrhundert stellt die Gelug-Schule die gesellschaftlich dominante Schule in Tibet dar. Mithilfe militärischer Unterstützung mongolischer Herrscher nahm der Dalai Lama als Vertreter der Gelug-Schule eine herausragende Rolle ein, die sich im Laufe der Zeit durch die Patronage der mandschurischen Qing-Regierung weiter festigte. Deshalb sind die Gelug-Klöster nicht nur als Zentren buddhistischer Lehre von besonderer Bedeutung, sondern auch in regionaler gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Hinsicht, und stehen im Mittelpunkt dieser Arbeit. weiter...
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© Universitäts- und Landesbibliothek Bonn | Veröffentlicht: 08.12.2009