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Philosophische Fakultät - Jahrgang 2009

Titel The Development of 'Pho ba Liturgy in Medieval Tibet
Autor Mei, Ching Hsuan
Publikationsform Dissertation
Zusammenfassung In der tibetischen Kultur versteht man unter 'pho ba einen Sterbe- bzw. Todesritus, der, kurz nach dem Eintreten des Todes durchgeführt, das Bewußtsein des Verstorbenen an ein wünschenswertes Ziel hinführen beziehungsweise den Verstorbenen dabei unterstützen soll, seine nächste Existenz seinen Wünschen gemäß annehmen zu können. Um die perfekte Durchführung des Rituals zum kritischen Zeitpunkt des Eintretens des Todes zu gewährleisten, wird schon zu Lebzeiten die Rezitation der Übertragung des Bewußtseins ('pho ba) empfohlen. Die Tradition des 'pho ba ist auch in ein berühmtes Fest eingegangen, das sogenannte 'Bri gung 'pho ba chen mo, das im hundert Kilometer nördöstlich von Lhasa gelegenen Distrikt von 'Bri gung ins Leben gerufen und weiterentwickelt worden ist. Die im Zusammenhang hiermit stehende weithin bekannte Abfolge von Ritualen wurde innerhalb der 'Bri gung bka' brgyud Tradition im 17. Jh. dokumentiert, wohingegen sich die Wurzeln dieser Tradition bis ins 14. Jh. zurückverfolgen lassen. Nach modernem Usus wiederum sind 'pho ba und die Amit@bha Verehrung zu einem System von Ritualen vereinigt worden. Es war jedoch bisher nicht klar, wann und durch wen dies geschah. Genau diese Zusammenführung von 'pho ba und Amitābha Verehrung ist das Themenspektrum, in das ich in der vorliegenden Arbeit Klarheit bringen möchte. Ich bin ebenso daran interessiert, herauszufinden, wer zur Zusammenlegung dieser beiden Traditionen beitrug, die so zentrale Bestandteile der tibetischen Konzeption über das Sterben sind.
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© Universitäts- und Landesbibliothek Bonn | Veröffentlicht: 08.10.2009