Hinweis zum Urheberrecht | Allgemeine Informationen | FAQ
Beim Zitieren dieses Dokumentes beziehen Sie sich bitte immer auf folgende URN: urn:nbn:de:hbz:5-16136

Philosophische Fakultät - Jahrgang 2008

 

Titel

Der Islam in Shaanxi: Geschichte und Gegenwart
Mit einer Untersuchung zum islamisch-christlichen Dialog in Zeiten der Globalisierung und des Ökumenismus

Autor

Hu, Fan

Publikationsform

Dissertation

Zusammenfassung

Die vorliegende Arbeit, die in ihren Feststellungen auch auf ganz China bezogen werden kann, hat sich zur Aufgabe gemacht, die Entwicklung des Islam in Shaanxi vom Beginn seines Eindringens während der Tang-Zeit bis zur Gegenwart mit seiner Glaubenspraxis und seinem kulturellen Beitrag in Shaanxi nachzuzeichnen sowie den Kontext eines möglichen Dialogs zwischen Islam und Christentum unter Aspekt der Globalisierung und des Ökumenismus sowie unter dem Einfluss der chinesisch-konfuzianischen Kultur darzustellen.
Um die Wahl des Themas der Arbeit zu erklären, ist besonders zu erwähnen, dass Shaanxi als Heimatprovinz des Verfassers eine wichtige, unersetzbare Rolle in der Geschichte des Islam in China spielte. Die in der Tang-Zeit als Metropole bezeichnete Hauptstadt Chang’an (Xi’an) war der Ausgangspunkt der auf den Karawanenstraßen durch Innerasien zum Mittelmeer führenden Seidenstraße, über die die ersten Muslime nach China kamen. Später war die Region der jetzigen Provinz Shaanxi das Zentrum der islamischen Kultur in der Tag-, Song- und Yuan-Zeit. Danach dehnte der islam sich von Chang’an aus und verbreitete sich allmählich über ganz China. Außerdem geschah es im Jahr 635, dass der nach Nestorius (um 381-451) als Patriarch von Konstantinopel (428-431) benannte Nestorianismus, der zu den altorientalischen Nationalkirchen gehört, mit Bischof Alopen aus dem Mittleren Osten nach China gelangte – so ist die Provinz Shaanxi in der Geschichte das zentrale Gebiet des Christentums in China gewesen. weiter...

Komplette Version

Hier können Sie den Adobe Acrobat Reader downloaden pdf-Dokument (3 MB)

© Universitäts- und Landesbibliothek Bonn | Veröffentlicht: 2008