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Philosophische Fakultät - Jahrgang 2008

 

Titel

Nicolas de Staël
Überlegungen zu Karriere und Nachleben

Autor

Petra Oepen

Publikationsform

Dissertation

Zusammenfassung

Nicolas de Staël gilt als eine der prominentesten Künstlerpersönlichkeiten der französischen Nachkriegszeit. Die vorliegende Arbeit zeichnet sein künstlerisches Werden als Fallbeispiel für eine Künstlerkarriere in der Moderne nach.
Das Werk und der künstlerische Werdegang werden kontextbezogen beleuchtet wobei der Fokus auf die Rolle des Produktions- und Distributionsnetzwerks (Ausstellungsmöglichkeiten) sowie auf die Bedeutung der Agenten (Galeristen, Kritiker, Sammler) für die Entstehung der Werke gerichtet wird. Im Vordergrund stehen die Beschäftigung mit dem künstlerischen Werdegang, die Ausstellungstätigkeit des Malers und die zeitgenössische und posthume Rezeption. Die Karrierestrategien und der jeweilige ‚Zeitgeist’ werden in Hinblick auf ihren Einfluss befragt.
In der Einleitung (Kapitel 1) werden zunächst allgemeine Aspekte geklärt, wie der Topos des Künstlertums, die Situation des Künstlers in der modernen Gesellschaft sowie seine sogenannte ‚Autonomie’, die sich als neue Abhängigkeit vom Kunstmarkt herausstellte. Im Weiteren wird die Kunstszene zum Ende des 2. Weltkriegs und in der Nachkriegszeit untersucht. Dabei wird die Debatte um Abstraktion und Figuration einer genaueren Betrachtung unterzogen und die Konkurrenz zwischen Paris und New York um den Rang als ‚Metropole der Avantgarde’ analysiert.
Im Hauptteil (Kapitel 2-6) wird der Werdegang de Staëls chronologisch nachgezeichnet. Dabei wird untersucht, welche äußeren Faktoren für Karriere und Werkentwicklung von Bedeutung sind. Hierbei werden sowohl gezielte Strategien als auch Unwägbar- und Zufälligkeiten u. a. des „Zeitgeistes“ oder der kulturellen und/oder politischen Bedingungen berücksichtigt.
In der Schlussbetrachtung (Kapitel 7) wird darlegt, dass neben den künstlerischen Aspekten und der faktischen Qualität des Werkes, sich bedeutende Persönlichkeiten der Kunstwelt (Kunstkritiker, Museumsdirektoren, Sammler, Galeristen) als bedeutsam für de Staëls Karriere erwiesen haben. Zudem zeigt sich, dass für das ‚Nachleben’ neben der Präsenz in öffentlichen Sammlungen wiederum bestimmte Konjunkturen späterer ‚Zeitgeist’-Konstellationen eine Rolle spielen.

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© Universitäts- und Landesbibliothek Bonn | Veröffentlicht: 2008