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Medizinische Fakultät - Jahrgang 2007

 

Titel Mastzellen und gestörte männliche Fertilität
Autor Max Wassilij Langer
Publikationsform Dissertation
Zusammenfassung In der vorliegenden Arbeit konnte mittels Durchflusszytometrie nachgewiesen werden, dass Mastzellen im Ejakulat von Männern mit Infertilität vorhanden sind.
Weiterhin konnte gezeigt werden, dass auch eine signifikante Korrelation zwischen erhöhten Mastzellzahlen und IgA-Antikörpern besteht, und zwar sowohl in der Patientengruppe des Gesamtkollektivs (n = 23) als auch in der Gruppe der Patienten mit Normozoospermie (n = 19). Keine Korrelation konnte in der Gruppe der Patienten mit Oligozoospermie (n = 4) festgestellt werden, da die Gruppengröße zu klein für eine signifikante Aussage ist.
Nicht bekannt ist, wie die Korrelation in der Gruppe des Gesamtkollektivs und der Gruppe der Normozoospermiepatienten zustande kommt. Als Möglichkeiten kommen in Betracht, dass eine Erhöhung der Mastzellzahlen eine Erhöhung der IgA-Antikörper nach sich zieht oder der umgekehrte Fall ursächlich ist. Als weitere Möglichkeit wäre zu untersuchen, ob evtl. ein dritter Parameter existiert, welcher in Korrelation zu Mastzellen und IgAAntikörpern gleichermaßen steht.
Die Korrelation von Mastzellen und IgA-Antikörpern lässt eine Spekulation über einen immunologischen-pathologischen Prozess zu.
Eine Korrelation zu IgG-Antikörpern besteht nicht und auch in verschiedenen vorhergegangenen Studien ist bisher lediglich nachgewiesen worden, dass männliche Infertilität vorrangig mit IgA-Antikörpern in Verbindung gebracht wird.
Des Weiteren ist keine Korrelation der Mastzellen zu den anderen untersuchten Parametern wie Spermienzahl, Beweglichkeit, Morphologie oder Vitalität, sowie auch zu den Entzündungsparametern (Elastase, Peroxidase) festzustellen.
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© Universitäts- und Landesbibliothek Bonn | Veröffentlicht: 2007