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Philosophische Fakultät - Jahrgang 2007

 

Titel Das spätbronze- und früheisenzeitliche Gräberfeld von Eisenhüttenstadt
Studien zur Lausitzer Kultur in Ostbrandenburg
Autor Julia Rücker
Publikationsform Dissertation
Zusammenfassung Das Gräberfeld von Eisenhüttenstadt, Ldkr. Oder-Spree, welches zu 59% ausgegraben ist, zeichnet sich durch eine lange und kontinuierliche Belegung ohne erkennbare Brüche aus, die als eine hohe örtliche Traditionsbildung angesehen werden kann. Die Belegung beginnt am Übergang der mittleren Bronzezeit zum Anfang der Fremdgruppenzeit (Per. III/(IV) / Brz. D/(Ha A1)) und endet im Verlauf der frühen Eisenzeit (Per. VI / Ha C1)). Auf dem Gräberfeld ist eine horizontale Belegungschronologie von Süden nach Norden feststellbar.
Bei der überwiegenden Anzahl der insgesamt 266 Gräber handelt es sich um Flachgräber. Im Gegensatz zu den vorherrschenden Urnengräbern sind Brandschüttungsgräber selten, jedoch während der gesamten Gräberfeldbelegung vorhanden. Insgesamt dominieren zeitübergreifend die Urnengräber mit Beigefäßen gegenüber denjenigen ohne Beigefäßen. Der Mittelwert liegt bei fünf Beigefäßen pro Grab. weiter...
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© Universitäts- und Landesbibliothek Bonn | Veröffentlicht: 2007