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Medizinische Fakultät - Jahrgang 2007

 

Titel Einfluss genomischer Varianten von CYP2D6 auf die postoperative Analgesie mit Tramadol
Autor Katja Lehnen
Publikationsform Dissertation
Zusammenfassung Das Cytochrom CYP2D6 besitzt einen polymorphen Genort, dessen verschiedene Allele zu einer veränderten Enzymaktivität des Cytochroms führen können. "Poor Metabolizer" (PM, ca. 10 % der Kaukasier) mit zwei nicht funktionellen Allelen weisen keine Enzymaktivität auf und können im Gegensatz zu "Extensive Metabolizern" (EM) Tramadol nicht in seinen am μ-Opioidrezeptor aktiven M1-Metaboliten (+)O-Demethyltramadol umwandeln. Hingegen bleibt der analgetische Effekt vermittelt über eine Serotonin-und No-radrenalin Reuptake-Hemmung von diesen Polymorphismen unberührt.
In dieser Studie wurde der Einfluss von sechs mit dem PM-Genotyp assoziierten Mutationen auf die postoperative Analgesie mit Tramadol untersucht.
300 Patienten konnten nach größeren viszeralchirurgischen und urologischen Eingriffen in die Studie aufgenommen werden. Den Patienten wurde kurz von Beendigung der Operation, die in standardisierter Allgemeinanästhesie durchgeführt wurde, 1g Metamizol, 100 mg Tramadol und 10 mg Metoclopramid i.v. infundiert. Im Aufwachraum konnte zusätzlich bei Bedarf Tramadol (maximal 3 mg/kg KG) titriert werden, bis ein Schmerzscore von <40 (Numerische Rating-Skala 0-100) erreicht wurde. weiter...
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© Universitäts- und Landesbibliothek Bonn | Veröffentlicht: 2007