Hinweis zum Urheberrecht| Allgemeine Informationen | FAQ
Beim Zitieren dieses Dokumentes beziehen Sie sich bitte immer auf folgende URN: urn:nbn:de:hbz:5M-09647

Medizinische Fakultät - Jahrgang 2007

 

Titel Sinuslift und enossale Implantation
Eine retrospektive Zehnjahresstudie
Autor Andrea Cramer
Publikationsform Dissertation
Zusammenfassung Ziel: Im Rahmen einer retrospektiven Studie (1994-2004) wurde das Implantatüberleben im augmentierten, atrophischen Oberkiefer unter dem Einfluß des jeweils verwendeten Augmentationsmaterials analysiert.
Material und Methode: Es wurden 213 Sinuslift-Operationen bei 144 Patienten durchgeführt und 514 Implantate inseriert. Die Nachbeobachtungszeit betrug mindestens 6 Monate. Die Überlebensrate von 446 Implantaten wurde anhand der Verweildaueranalyse nach Kaplan und Meier beurteilt. Verglichen wurden sechs Augmentatuntergruppen: 1. autologer Knochen vom Beckenkamm (n=39 Implantate), 2. Cerasorb®, ein phasenreines β-Tricalciumphosphat ohne Zusatz (n=123 Implantate), 3. Cerasorb® mit autologer Spongiosa (n=179 Implantate), 4. Cerasorb® mit plättchenreichem Plasma (n=36 Implantate), 5. Cerasorb® mit Beckenkamm und plättchenreichem Plasma (n=19 Implantate), 6. Ceros HA® 80/82 mit Beckenkamm (n=50).
Ergebnisse: Bezogen auf alle Augmentatmodalitäten ergab sich eine Verweildauerwahrscheinlichkeit von 93,2% für das Gesamtkollektiv aller Implantate. Die kumulative Überlebens-wahrscheinlichkeit war für die Augmentatgruppe mit reinem Cerasorb® (96,7%) bzw. der Spongiosa-Cerasorb® Mischung (95%) deutlich höher als für Ceros® mit autologem Knochen (88%) und für das reine Spongiosatransplantat (79,5%).
Conclusion: Unter Verwendung des synthetischen, phasenreinen β-Trikalziumphosphats Cerasorb® als Augmentationsmaterial nach Sinuslift lassen sich hervorragende Resultate hinsichtlich der Implantatüberlebensrate erzielen.
Komplette Version pdf-Dokument (1,5 MB) Hier können Sie den Adobe Acrobat Reader downloaden

© Universitäts- und Landesbibliothek Bonn | Veröffentlicht: 2007