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Medizinische Fakultät - Jahrgang 2007

 

Titel Die Behandlung von Oberarmkopffrakturen in einem Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung
Autor Britta Constanza Böhm
Publikationsform Dissertation
Zusammenfassung Oberarmkopffrakturen betreffen vor allem ältere Personen und werden regelmäßig in Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung behandelt. Die Therapie der Brüche wird kontrovers diskutiert. Angestrebt ist ein schneller Therapieerfolg in Form von Schmerzfreiheit und Funktionalität.
Wir untersuchten die frühen Behandlungsergebnisse in einem solchen Krankenhaus im Zeitraum von September 2002 bis Dezember 2004.
Hier erlitten 51 Patienten eine den Oberarmkopf betreffende Fraktur. Der Altersdurchschnitt lag bei 70 Jahren (39-94). Von ihnen wurde insgesamt 20 Patienten konservativ behandelt, 24 erhielten eine Plattenosteosynthese und 7 Patienten wurden mit einer Nagelosteosynthese versorgt. Die klinische Funktion wurde retrospektiv mit der Auswertung im DASH- und Constant-Score ca. 20 Monate (9-24) nach dem Unfallereignis erfasst. Die statistische Auswertung erfolgte mittels SPSS+. Zum Untersuchungszeitpunkt waren bereits 12 Patienten verstorben. Von denen waren die meisten (45%) konservativ behandelt worden.
Das funktionelle Ergebnis war nach Nagelosteosynthese besser (Constant 59; DASH 2,09) als nach Plattenosteosynthese (Constant 53; DASH 2,04) und konservativer Therapie (Constant 49; DASH 2,9).
Einen deutlich schlechteres Ergebnis im klinischen Outcome zeigten Patienten höheren Alters (p= 0,049) und Patienten im reduziertem Allgemeinzustand. Ebenso korrelierten komplexe Frakturen und längere Immobilisation mit einem schlechten Outcome.
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© Universitäts- und Landesbibliothek Bonn | Veröffentlicht: 2007