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Philosophische Fakultät - Jahrgang 2006

 

Titel Die Christlich-Demokratische Union in Aachen
Von der Gründung bis zur Konsolidierung
Autor Claudia Conrads
Publikationsform Dissertation
Zusammenfassung Diese Arbeit untersucht die Entwicklung der Christlich-Demokratischen Union (CDU) in Aachen von der Parteigründung bis zu ihrer Konsolidierung. Dabei werden politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Erkenntnisse über den Wiederaufbau Aachens nach Kriegsende präsentiert, um folgende Fragen zu beantworten. Gab es eine politische "Stunde Null" in Aachen oder knüpfte man an die Zeit vor 1933 an? Wie waren die Ausgangsbedingungen für den Neuanfang? Kann für die Anfangsjahre von einer politisch-kulturellen Hegemonie der CDU gesprochen werden? Wurde die Partei dem Anspruch einer interkonfessionellen Volkspartei gerecht?
Im ersten Kapitel wird die Ausgangssituation unter verschiedenen Aspekten untersucht. Zunächst werden wirtschaftliche Probleme wie die Ernährungs- und Wohnungslage sowie die Beschaffung von Brennmaterial beschrieben. Dann wird die Bevölkerungs- und Flüchtlingssituation und das Verhältnis der Aachener zu den Besatzern dargestellt.
Gegenstand des zweiten Kapitels ist die Entstehung des politischen Lebens in Deutschland und speziell in Aachen. Dabei soll auf die Haltung der britischen Besatzungsmacht gegenüber dem Wiedererwachen der politischen Aktivitäten ebenso eingegangen werden wie auf die Parteigründer, die ersten politischen Aktivitäten, die Entstehung der parteipolitischen Landschaft sowie die Aachener Parteihistorie und das Verhältnis der Parteien untereinander.
Kapitel drei ist den Gründern der CDU in Aachen gewidmet. Am Beispiel von Dr. Albert Maas und Dr. Helene Weber werden Ausbildung und politischer Werdegang, parteipolitische Orientierung während des Nationalsozialismus und Beteilung am politischen Neuaufbau aufgezeigt.
Im vierten Kapitel werden die Schwierigkeiten der Parteigründer auf dem Weg zur Gründungsversammlung der CDU thematisiert. Neben der Suche nach Gleichgesinnten und den Behinderungen vonseiten der Besatzer geht es dabei um die technischen und organisatorischen Probleme der Zeit.
Das fünfte Kapitel behandelt den Zeitraum von der Parteigründung bis zur Genehmigung der Partei durch die Briten. Dabei stehen Mitgliederwerbung, Parteifinanzierung, die Problematik der Parteigenehmigung sowie der Aufbau einer parteinahen Zeitung im Mittelpunkt.
Im sechsten Kapitel wird die gesellschaftliche Verankerung der Partei in den Nachkriegsjahren am Beispiel der Vereinswelt und den Auslandsverbindungen aufgrund der Grenznähe zu Belgien und den Niederlanden dargestellt.
Die Gründung der Parteiorganisationen, die Verankerung in den unterschiedlichen Berufs- und Gesellschaftsschichten sowie die Wahlkampfvorbereitungen zur ersten Wahl in der britischen Zone im Oktober 1946 stellen schließlich den Abschluss der Untersuchung dar.
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© Universitäts- und Landesbibliothek Bonn | Veröffentlicht: 2006