Hinweis zum Urheberrecht| Allgemeine Informationen | FAQ
Beim Zitieren dieses Dokumentes beziehen Sie sich bitte immer auf folgende URN: urn:nbn:de:hbz:5-08487

Philosophische Fakultät - Jahrgang 2006

 

Titel Die Rolle des Mitarbeiters im Wandel der Zeit
Zur Bedeutung von Mitarbeiter und Interaktionskultur in der heutigen Unternehmenspraxisim Kontext des Business to Employee (B2E)
Autor Melanie Müller
Publikationsform Dissertation
Zusammenfassung Die Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, ihre Strukturen und Prozesse den neuen und sich immer schneller ändernden Marktbedingungen anzupassen. Als Stellschrauben für die Anpassung können die organisationalen Prozesse, die Technik und der menschliche Faktor, die Belegschaft, angesehen werden. Wie die Vergangenheit gezeigt hat, ist die alleinige Betrachtung der Technik wenig viel versprechend. Vielmehr findet in den letzten Jahren zunehmend ein neuerer Ansatz Eingang in die Diskussionen: Business to Employee (B2E) beschreibt die hervorgehobene Bedeutung des Mitarbeiters für das Unternehmen bei gleichberechtigter Betrachtung der technischen Ausrichtung. Angesichts der historischen Stellung des Mitarbeiters impliziert dies einen grundlegenden Wandel bezüglich der Interaktionskultur innerhalb der Unternehmen. Der Annahme, dass die Praxis in den deutschen Unternehmen diesen theoretischen Überlegungen insofern hinterherhinkt, als dass der Technik nach wie vor eine deutliche Vormachtstellung vor der Berücksichtigung der Mitarbeiterinteressen eingeräumt wird, wird anhand der Untersuchung verschiedener deutscher Großunternehmen nachgegangen. Die Annahme lässt sich empirisch jedoch nicht bestätigen: In allen untersuchten Unternehmen findet sich ein vergleichbarer, mäßig fortschrittlicher Umgang mit den Mitarbeitern (Interaktionskultur). Jeweils an den Idealvorstellungen des B2E gemessen, erreicht die technische Komponente heute maximal einen der Interaktionskultur vergleichbaren Entwicklungsstand; die postulierte priorisierte Behandlung der Technik findet sich jedoch nicht. Im Gegensatz zur Interaktionskultur lassen sich bezüglich des technischen Fortschritts jedoch größere Unterschiede zwischen den Unternehmen nachweisen; gleiches gilt für die notwendige Unterstützung des gesamten Ansatzes durch angemessene organisationale Strukturen: diese erfolgt erst selten in idealer Weise.
Komplette Version pdf-Dokument (2 MB) Hier können Sie den Adobe Acrobat Reader downloaden
© Universitäts- und Landesbibliothek Bonn | Stand: 2006