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Philosophische Fakultät - Jahrgang 2006

 

Titel Die Organisation des baulichen Raums in postklassischen Siedlungszentren des nördlichen Maya-Tieflands
Autor Mechthild Narberhaus
Publikationsform Dissertation
Zusammenfassung In der vorliegenden Arbeit sind drei Zentren der Mittleren und Späten Postklassik aus dem nördlichen Maya-Tiefland auf die Organisation ihres baulichen Raums untersucht worden. Dies galt hinsichtlich der Frage, ob Ähnlichkeiten oder Gemeinsamkeiten zwischen den Zentren vorhanden und wie diese gegebenenfalls gestaltet sind. Damit im Zusammenhang stand die Frage nach Zusammengehörigkeiten und Funktionen von baulichen Räumen. Mit diesem Themenkomplex eng verbunden war die Frage nach der Produktivität verschiedener Methoden zur Siedlungsforschung, wenn als Informationsquelle fast ausschließlich der bauliche Befund zur Verfügung steht.
Nach eingehender Auseinandersetzung mit dem, was (insbesondere der bauliche) Raum ist oder sein kann, und wie er sich im Untersuchungsgebiet in seinen Besonderheiten darstellt, sind die Zentren von Mayapan, Tulum und San Gervasio auf Cozumel analysiert worden. Gleichzeitig wurden vierzehn verschiedene Vorgehensweisen zur Analyse von baulichen Räumen auf ihre Anwendbarkeit in der postklassischen Maya-Archäologie getestet.
Die meisten der untersuchten Methoden können für die Forschung in postklassischen Siedlungen des nördlichen Maya-Tieflands positiv beurteilt werden, wenn auch ihre Verknüpfung untereinander angeraten ist (s. Kapitel 7.2). Durch die Methodenkombination wird eine differenzierte Sicht auf die Organisation des baulichen Raums erkennbar, die wichtige Einblicke in das Verständnis des Zentrums (und damit auch der gesamten Siedlung) liefert, selbst wenn weiterführende Informationen zur Interpretation (zum Beispiel durch Keramikanalysen) nur unzureichend vorhanden sind. Als eine der wichtigsten Methoden sei hier die Grundflächen-Höhen-Relation besonders hervorgehoben: Sie ermöglicht auch unter sehr schlechten Bedingungen und unter Mangel an Kenntnis der genauen Anordnung von baulichen Räumen innerhalb des Gebäudekomplexes aussagekräftige Ergebnisse.
Die siedlungsübergreifenden Vergleiche der verschiedenen Analyseergebnisse (s. Kapitel 6 und Kapitel 7.1.2.1 - 7.1.2.11) zeigen in vielerlei Hinsicht, daß die Organisation des baulichen Raums innerhalb der Zentren nicht willkürlich gewesen ist. Es finden sich in den Zentren vielmehr zwei Formen von "Planung" (Siehe auch Kapitel 6.5, wo in Teilen bereits angesprochen worden ist, was hier verallgemeinert werden kann.):
- Eine Planung, durch die die großräumige Verteilung bestimmter Funktionen (auch symbolischer Art) geregelt ist
Sie zeigt sich insbesondere durch die Einbeziehung kosmologischer Vorstellungen, die im Zentrum baulich manifestiert wurden. Auch praktische Gründe scheinen nicht unberücksichtigt geblieben zu sein – wie dies in Tulum durch die straßenähnliche Anlage und in Mayapan aus der Verdichtung „öffentlicher“, überwiegend „profaner“ Funktionen im südlichen Bereich des Zentrums hervorgeht.
- Eine Planung, durch die in Form von Baurichtlinien die kleinräumige Verteilung von baulichen Räumen, von Massen und Freiflächen organisiert wird
Dies ist in allen drei Zentren durch die Vergesellschaftungen verschiedener Bauwerke erkennbar: In Mayapan und San Gervasio wird dies in der Gestaltung von Bauwerksgruppen sozialer Einheiten besonders deutlich, in Tulum ist vergleichbares zumindest ansatzweise erkennbar.
Dennoch liegt eine wirklich bindende Planung - im Sinne einer Einengung - nicht vor: Die reine Existenz von Baurichtlinien ist nicht mit der Existenz einer strengen, von oben verordneten Planung gleichzusetzen. Zudem ist in jeder der durchgeführten Analysen erkennbar, daß manchmal ein nicht unerhebliches Maß an baulichen Freiheiten bestanden hat. Der "Planung" in den untersuchten postklassischen Siedlungszentren steht deshalb eine "Willkür" gegenüber, die jedoch kein "Chaos" bedeutet, sondern vielmehr eine Entscheidungsfreiheit darstellt, durch die es den Bauherren erlaubt scheint, die konkrete Ausgestaltung und Anordnung baulicher Räume der individuellen Situation und den persönlichen Prioritäten anzupassen. Diese Entscheidungsfreiheit scheint nicht nur für einzelne Personen oder Personengruppen zu gelten, sondern auch für die Planung des Siedlungszentrums (respektive der Siedlung) als ganzem. Dies zeigt sich deutlich in der Verbindung von baulichem Raum und kosmologischen Vorstellungen. Sie sind in den drei Siedlungszentren unterschiedlich gestaltet, aber dennoch in jedem Zentrum vorhanden. Auch scheinen bauliche Richtlinien den siedlungsspezifischen Schwerpunkten und Besonderheiten angepaßt worden zu sein.
Die Berücksichtigung der kosmologischen Vorstellung bei der Gestaltung der Zentren zeigt ferner, daß die wesentlichen kosmologischen Vorstellungen der (Prä-)Klassik im nördlichen Maya-Tiefland auch zur Zeit der Mittleren und Späten Postklassik bekannt und akzeptiert waren. Sie sind zudem derart in die Lebenswelt integriert gewesen, daß sie sogar in Organisationen des baulichen Raums zum Ausdruck kommen, die über eine große zeitliche und räumliche Entfernung hinweg tradiert worden sind. Durch die unterschiedliche Art der Umsetzung der kosmologischen Vorstellungen zeigt sich jedoch auch die große Toleranzbreite, die mit der Fortführung der Traditionen verbunden ist.
Schließlich wird in jedem der untersuchten Zentren erkennbar, daß ein steiles hierarchisches Gesellschaftsgefüge unwahrscheinlich gewesen ist. Eher scheinen mehrere soziale Einheiten von nicht immer vollkommen gleichem, aber doch ähnlichem hierarchischen Rang bestimmend für das Erscheinungsbild der Zentren gewesen zu sein. Dies kann mit dem als "multepal" bezeichneten Herrschaftssystem verbunden gewesen sein, weist aber zumindest darauf hin, daß - die "Elite" betreffend - etwas egalitärere soziale Strukturen das politische und gesellschaftliche Leben bestimmt haben dürften als dies in der Klassik war.
Zusammenfassend läßt sich festhalten, daß die Ergebnisse aus den Untersuchungen die wesentlichen Unterschiede zwischen den einzelnen Zentren aufzeigen, zugleich auch offenbaren, daß hinter der scheinbar ungeordneten Verteilung von baulichem Raum im Zentrumsareal ein System von Ordnungsprinzipien existiert, das
(a) Baurichtlinien - im großen wie im kleinen - vorgibt, gleichzeitig aber auch bauliche Freiheiten erlaubt,
(b) in allen drei Zentren ähnlich ist,
(c) in nicht unerheblichem Maße in der Tradition klassischer Zentrumsgestaltung steht.
Dies bettet die postklassischen Zentren des nördlichen Yukatan in einen - zeitlich wie räumlich - großen kulturellen Zusammenhang ein. Aus Sicht der Organisation des baulichen Raums scheinen tiefgreifende Unterschiede (im Sinne eines "Bruchs") 557 zwischen der Klassik und der Postklassik nicht bestanden zu haben - wenn auch das äußere Erscheinungsbild der Architektur sich in den verschiedenen zeitlichen und geographischen Räumen unterschiedlich präsentiert. Der konzeptionelle Hintergrund in der baulichen Manifestation des Lebens indes ist über lange Zeit hinweg erhalten geblieben.
Abstract The Organization of the Structural Space in Postclassic Settlement Centres of the Northern Maya Lowlands
In this analysis three centres of the Middle and Late Postclassic from the northern Maya lowlands are investigated with respect to the organisation of their structural space. "Structural space" is defined by an operative surface and must be surrounded by at least the half by built-up borders. It manifests itself usually in the architecture.
The investigation dealt mainly with the question of whether, despite the visual differences existing among the three centres, similar or mutual aspects in the settlement structure are present and, if appropriate, how these are formed. This was connected to the question of the relationships and functions of structural spaces. Closely related to this thematic complex was the question of the efficiency of different methods of settlement analysis, when the structural feature is available as the almost exclusive source of information.
Following an in-depth discussion of what space, especially structural space is or can be, and how it is represented in its peculiarities in the area under consideration, the centres of Mayapan, Tulum and San Gervasio on Cozumel were analysed. Simultaneously, 14 different methods for analysing structural spaces were tested for their applicability to postclassic Maya archaeology.
The most important aspect of the theoretical basis was understanding the relationship of a building with the platform on which it stood and the stairway leading to the platform. In this analysis these elements were regarded als inseparable and were credited to be a more important structural unit than the building alone. This unit was termed "structural complex" and formed the most important basis for the analyses.
The results
Most of the methods investigated can be regarded as positive for analysing postclassic settlements in the northern Maya lowlands, even though it is advisable to combine them. Through the combination of methods a differentiated view of the organisation of the structural space becomes recognisable and provides important insights into the understanding of the centre (and, therefore, of the whole settlement, too), even if further information on the interpretation (e.g. through pottery analysis) is insufficiently present. One of the most significant methods in this respect is the area-height-ratio; this allows firm results even under extremely bad conditions and when lacking the exact order of structural spaces within the building complex.
The intersettlement comparisons of the various analytical results reveal in several ways that the organisation of the structural area within the centre was not arbitrary. Rather, one finds in the centres two types of "planning":
1.) Regulating the large spatial distribution of distinct functions (also of symbolical type) This exhibits itself especially by incorporating cosmological beliefs which in the centre were architecturally manifested. Practical reasons seem not to have been left unconsidered, though, as seen in the street-like construction in Tulum and in the concentration of "public", mainly "profane" functions in the southern part of the centre in Mayapan.
2.) Regulating the small spatial distribution of structural areas, from built-up and free areas (similar to building regulations)
This is recognisable in all three centres in the assemblages of different buildings: In Mayapan and San Gervasio this is particularly evident in the form of groups of buildings of social uniformity, in Tulum something comparable is recognisable at least in part.
However, a properly binding plan, in the sense of a restriction, does not exist; the pure existence of building regulations is not equivalent to the presence of a stringent plan prescribed from above. Moreover, in each of the analyses carried out it is recognisable that a not insignificant measure of constructional freedom sometimes existed. The "planning" in the postclassic settlement centres examined therefore stands face-to-face with an "arbitrariness", which, however, does not mean chaos, but rather represents a freedom of decision, by which the owners seem to have been permitted to adapt the precise form and position of the structural areas to their individual situation and personal priorities. This freedom of decision seems not only to have been valid for individual persons or groups of persons, but also for the planning of the settlement centre (in respect of the settlement) as a whole. This is clearly discernible in the connection between structural area and cosmological beliefs. They are arranged differently in the three settlement centres, but are still present in each centre. Building regulations even seem to have been adapted for the focal and individual needs of the specific settlements.
The consideration of cosmological belief in the formation of the centres also shows that the most important cosmological beliefs of the (Pre)Classic in the northern Mayan lowlands were known and accepted during the Middle and Late Postclassic too. Moreover, they are so much integrated into the world of the living that they even appear in the organisation of the structural area, which is passed on over extensive chronological and topographical intervals. The different ways of transforming the cosmological beliefs, however, is evidence of the large extent of tolerance involved in the continuation of the traditions.
Finally, in each of the centres examined it is discernible that a sharply hierarchical structure of society is improbable. Rather, it seems that several social units of not always completely equal, but certainly of similar hierarchical rank were responsible for the appearance of the centres. This could have been connected to the system of rule described as "multepal", but indicates at least that, as far as the "élites" are concerned, somewhat more egalitarian social structures may have determined political and social life, than had been the case during the Classic period.
In summary one can deduce that the results from the analyses show the salient differences between the individual centres, at the same time, however, reveal that, behind the seemingly irregular distribution of structural areas within the central area, a system of regulations existed, which
(a) prescribed building regulations on a large, as well as a small scale, but simultaneously also allowed constructional freedom,
(b) is similar in all three centres,
(c) stands to a significant degree in the tradition of the classic organisation of the centre.
This integrates the postclassic centres of the northern Yucatan both chronologically and topographically into a large cultural context. From the view of the organisation of the structural area fundamental differences (in the sense of a "break") between the Classic and the Postclassic seem not to have existed, even though the external appearance of the architecture varied in the different chronological periods and geographical regions. Nevertheless, the conceptional background in the structural manifestation of life survived over a long period of time.
(Translation by Clive Bridger, Xanten)
Resumen Organización del espacio constructivo en centros del Périodo Posclásico en las Tierras Bajas Mayas del Norte
En el presente trabajo, se ha investigado la organización del espacio constructivo de tres centros del Posclásico Medio y Tardío de la zona norte de Yucatán. "Espacio Constructivo" se define aqui a partir de una extensión areal que debe cubrir al menos la mitad de límites constructivos y se manifiesta mayormente por medio de la arquitectura. La investigación trata sobre todo acerca de la pregunta, de si a pesar de las diferencias visuales que existen entre los tres centros, hay evidencia de similitudes o elementos comunes en la estructura de ocupación y si este es el caso, de como éstas se han llegado a formar. Ello está en relación con la pregunta sobre las asociaciones y funciones de los espacios constructivos. A este grupo de temas se encuentra ligada de manera muy estrecha la pregunta sobre la productividad de diferentes métodos sobre la investigación de ocupaciones, cuando se dispone casi exclusivamente de restos constructivos como fuente de información.
Después de una detallada investigación sobre lo que es o podría ser espacio (especialmente, el constructivo) y de lo que representa con sus particularidades en un area de investigación, se han analizado los centros de Mayapán, Tulúm y San Gervasio. Simultáneamente se han puesto a prueba catorce procedimientos de análisis de espacios constructivos en función de ver su aplicabilidad en la arqueología posclásica maya. El aspecto más importante de los fundamentos teóricos fue el entendimiento de la asociación de un edificio con la plataforma, sobre la cual, éste se erige, y la escalera la cual conduce a la plataforma. En el presente trabajo, estos elementos son asumidos como inseparables y han regido como la unidad constructiva más importante que exclusivamente el edificio. Esta unidad se ha denominado "Complejo Constructivo" y se ha constituido en el fundamento más importante para el análisis.
Sobre los Resultados. La mayoría de los métodos investigados sobre el análisis de las ocupaciones posclásicas en las Tierras Bajas del Norte pueden ser calificados como positivos, aun cuando también su vinculación inter-estratificada haya sido recomendada. A través de la combinación de métodos se hace reconocible una visión diferenciada de la organización del espacio constructivo, la cual posibilita importantes observaciones en relación al centro (y con ello también a toda la ocupación), aún cuando se hayen a disposición de manera escaza, mas informaciones relevantes para la interpretación (por ejemplo a través de análisis cerámicos). Aqui se enfatiza como uno de los métodos más importantes en especial el de la relación-altura-área: este método posibilita prometedores resultados incluso sobre la base de muy malas condiciones y falta de conocimiento de la exacta clasificación de los espacios constructivos dentro de complejos de edificios.
Las resaltantes comparaciones ocupacionales de los diferentes resultados de los análisis muestran desde muchas perspectivas que la organización del espacio constructivo dentro de los centros no ha sido arbitraria. Por el contrario, hay dos formas de "planeamiento" en los centros, a saber:
1.) Para el ordenamiento de la amplia distribución de determinadas funciones (también de tipo simbólico)
Este planeamiento se muestra en especial a través de la introducción de representaciones cosmológicas, las cuales se han materializado de manera constructiva en el centro. Tampoco motivos prácticos parecen haber pasado desapercibido –como lo que se observa en Tulum a través de construcciones similares a avenidas y en Mayapan a partir deñ reforzamiento de funciones "públicas" en su mayoria "profanas" en el área sur del centro.
2.) Para el ordenamiento de la restringida distribución espacios constructivos de áreas libres (similar a pautas de construcción)
Esto se reconoce en los tres centros a través de las asociaciones de diferentes construcciones: En Mayapán y San Gervasio se hace especialmente evidente en la formación de unidades sociales de constructores y en Tulúm es, al menos a manera de extensión, similar.
Sin embargo, no se evidencia un planeamiento fusionante –en el sentido de una cohibición-: La sola presencia de pautas de construcción no se puede equiparar con la existencia de un planeamiento ordenado desde arriba. Por eso es que se ha hecho evidente en cada uno de los análisis llevados a cabo, que a veces un area no despreciable de espacio ha estado a disposición de los espacios contructivos de areas libres. Al planeamiento de los centros ocupacionales posclásicos investigados, se opone por tanto una "arbietrariedad", la cual, no obstante, no significa ningún caos, sino más bien una libertad de elección, a través de la cual los maestros constructores parecen haber estado permitidos a adaptar la concepción concreta y ordenamiento de los espacios constructivos de las situaciones individuales y las prioridades personales. Esta libertad de elección parece no haber regido solo para personas individuales o grupos de personas, sino también para el planeamiento de los centros ocupacionales (con respecto a la propia ocupación) como complemento. Ello se muestra claramente en la conexión del espacio constructivo y representaciones cosmológicas. Ellas han sido llevadas a cabo de manera diferente en los tres centros ocupacionales, empero en cada uno de ellos existen. También parecen haber sido adaptadas pautas constructivas a las particularidades o especialidades específicas de los asentamientos.
La observación de la idealización cosmológica y el papel que ella juega en la formación de los centros demuestra incluso, que las idealizaciones cosmológicas fundamentales del (Pre-) Clásico del norte de Yucatán habían sido conocidas y aceptadas en el tiempo del Posclásico Medio y Tardío. Ellas habían sido integradas al mundo viviente de forma tal, que se espresaban hasta en organizaciones del espacio constructivo que han sido trasmitidas en una gran distancia temporal y espacial. Sin embargo, a través de la diferente forma de cambio de las idealizaciones cosmológicas se evidencia la amplia tolerancia, que está ligada con el continuamiento de las tradiciones.
Finalmente, se hace reconocible en cada uno de los centros investigados, que es improbable que haya existido una estructura social furtemente jerárquica. Mas bien, parecen haber existido varias unidades sociales de rango jerárquico no siempre completamente igual pero si similar destinadas a la imagen representativa de los centros. Esto puede estar en relación con el sistema de soberanía conocido como "multepal", que no obstante indica al menos, -en lo concerniente a la "Elite"- que estructuras sociales algo más egalitarias debieron haber determinado la vida política y social, tal como lo fue en el clásico.
En suma, se puede remarcar que los resultados de las investigaciones demuestran las diferencias esenciales de cada uno de los centros, pero a la vez hacen evidente, que detrás de la aparente distribución desordenada del espacio constructivo dentro del area del centro, existe un sistema de principios de orden, a saber:
(a) La predeterminación de pautas constructivas –a escala mayor y menor–, empero al mismo tiempo también licencia para libertades para construcción,
(b) En todos los tres centros es similar,
(c) Que está en una dimensión nada despreciable en la formación del centro en la tradición clásica.
Ello introduce –tanto temporal como espacialmente- a los centros posclásicos del Norte del Yucatán dentro de un gran contexto cultural. A partir de la organización del espacio constructivo parecen no haber estado presentes diferencias muy profundas (en el sentido de una "fractura") entre el Clásico y el Posclásico – cuando aún la imagen representativa externa de la arquitectura se presenta de manera diferenciada en diversos espacios temporales y geográficos. La base conceptual en la manifestación constructiva de la vida, ha permanecido conservada por mucho tiempo desde entonces.
(Traducción: Elmo León, Lima)
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© Universitäts- und Landesbibliothek Bonn | Veröffentlicht: 2006