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Philosophische Fakultät - Jahrgang 2005

 

Titel Der Architekt Heinrich Krings (1857 - 1925)
Autor Sabine Heuser-Hauck
Publikationsform Dissertation
Zusammenfassung Die vorliegende Arbeit ist eine Monografie über das Lebenswerk des Kölner Architekten Heinrich Krings (1857 – 1925), das zuvor weitgehend unerforscht blieb. Ein Hauptanliegen ist es daher, trotz der schwierigen Quellenlage das Werk des Baumeisters möglichst umfassend in einem Werkkatalog vorzustellen und es unter Berücksichtigung der bisherigen kunsthistorischen Literatur zur Architektur des Historismus in den Kontext des zeitgenössischen Baugeschehens zu setzen. Letzteres leistet der Hauptteil, der die Bauten nach Aufgaben sortiert in Hinblick auf stilistische und raumtypologische Kriterien untersucht und andere Beispiele historistischer Architektur vergleichend anführt.
Heinrich Krings schuf in Köln und im Rheinland von Beginn der 80er Jahre des 19. Jahrhunderts an bis in die frühen 1920er Jahre eine Reihe von Kirchen und sakralen Ausstattungen sowie Profanbauten unterschiedlichster Art, vom monumentaleren Waren-, Schul- oder Verlagshaus bis hin zu einfachen Siedlungen. Neben seiner Tätigkeit als Architekt beteiligte er sich als Theoretiker an der damaligen, auf den Kirchenbau Bezug nehmenden Stildiskussion und gab sich im Gegensatz zu den strengen Neugotikern als unideologischer Pragmatiker. Bei den Entwürfen für seine Bauten griff er auf nahezu sämtliche historische Stile, im Besonderen auf deren dekorativere Spätformen, zurück. In diesem Sinne gilt Heinrich Krings trotz der unverkennbaren Individualität, die seinen Werken zueigen ist, als typischer Vertreter der letzten Architektengeneration des Historismus vor dem Übergang in die Moderne.
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© Universitäts- und Landesbibliothek Bonn | Veröffentlicht: 2005