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Philosophische Fakultät - Jahrgang 2003

 

Titel Die christliche Minderheit in Syrien
Versuch einer Gegendarstellung über bisher verbreitete Ansichten über die christliche Minderheit in Syrien, die es seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nicht mehr gäbe
Autor Fauzi Mardam Bek
Publikationsform Dissertation
Zusammenfassung Das Thema der vorliegenden Arbeit über die christliche Minderheit in Syrien ist bereits von mehreren abendländischen Schriftstellern und Historikern behandelt worden. Aber dies geschah stets aus der Sicht der westlichen Christenheit, deshalb versuche ich, die Gegendarstellung über die bisher verbreitete Ansicht über die christliche Minderheit in Syrien, die es seit der zweiten Hälfte des 19.Jhs nicht mehr gibt,zu beleuchten. Meine Dissertation ist unter der Betreuung von Prof. Dr. C.D.G. Müller (Sprachen, Literatur und Kirchengeschichte des christlichen Orients) angefertigt worden und von der Philosophischen Fakultät approbiert worden.
Auf ein Vorwort, das die Arbeit rechtfertigt, folgt eine Einleitung, jeweils kurze Charaktiristiken von Islam und Christentum in Hinblick auf Syrien.
Die Vorliegende Arbeit umfaßt ca 400 Seiten, in 16 Kapiteln mit mehreren Karten.Jedes Kapitel schildert vielfältig die sozial, ethnische, kulturelle, politische, religiöse Gliederung der syrischen christlichen Bevölkerung; sogar zeigten sich verstärkt Aktivitäten und Zusammenarbeit der syrischen Christen im Lande und außerhalb Syriens während zweier schweren kritischen Zeitabschnitte (16.Jh.) unter der Osmanischen Herrschaft und unter dem französischen Mandat (1918-1845)zur Erreichung der Unabhängigkeit Syriens.
Die Informationen , die hier geboten werden, umfassen alle Zeiträume und beziehen alle nur irgend verfügbaren Quellen und die gesamte Sekundärliteratur ein, die durch eigene Ansichten,Erlebnisse und weitreichende Konkakte ergänzt werden.
Obwohl sich Syrien gerade in letzten Jahren zu einem Zentrum der archäologischen und kunsthistorischen Forschung entwickelt hat, ist das Land bei den meisten Europäern verhältnismäßig unbekannt geblieben.
Syrien ist einer der faszinierenden Schauplätze der Menschheitgeschichte. So gilt Damaskus als die älteste bewohnte Stadt der Welt und das bei Ugarit auf Tontafel erhaltene Alphabet- System als das erste überhaupt. Syrien war die Wiege Jahrtausendealter Religionen, und Kulturen. Doch nicht nur die altorientalischen Reiche, sondern auch Griechen, Römer und Byzantiner haben hier Spuren hinterlassen. Selbst biblische Geschichte wird wieder lebendig, und Palmyra ist eine der bedeutendsten archäologischen Stätten des Morgenlandes.
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© Universitäts- und Landesbibliothek Bonn | Veröffentlicht: 2003