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Philosophische Fakultät - Jahrgang 2001

 

Titel Der Poppelsdorfer Garten
Autor Helga Stoverock
Publikationsform Dissertation
Zusammenfassung Der Botanische Garten der Bonner Universität ist eine der ältesten Gartenanlagen Deutschlands. Seine Wurzel reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Als Lustgarten war er über zwei Jahrhunderte ein Ort der Entspannung und Zerstreuung, aber auch der Repräsentation seiner Besitzer, der Kölner Kurfürsten, ehe er Anfang des 19. Jahrhunderts als Botanischer Garten der Bonner Universität in den Dienst der Wissenschaft gestellt wurde.
Sein Schicksal spiegelt die jahrhundertelangen Auseinandersetzungen im und um das Rheinland wider. Kriege und Friedenszeiten, Not und Epochen wirtschaftlicher Blüte haben gleichermaßen ihre Spuren im Garten hinterlassen. Oft zerstört, wurde er doch immer wieder an gleicher Stelle erneuert und zwar stets nach den Regeln der jeweils aktuellen Gartenkunst. Somit läßt sich an dem Garten exemplarisch die Geschichte der europäischen Ziergärten und der botanischen Gärten ablesen.
Anhand von Plänen, Ansichten und Beschreibungen wird das Bild des Gartens in den verschiedenen Jahrhunderten dargestellt. Quellen über die Nutzung des Gartens, über das Pflanzen der Blumen, Sträucher und Bäume, über die Menschen, die hier ein- und ausgingen, über die Feste, Gartenkonzerte, Spaziergänge und Gondelfahrten auf dem Schloßweiher vervollständigen dieses Bild und lassen ein Stück lebendige Geschichte entstehen.
Das Buch wendet sich nicht nur an ein Fachpublikum. Einführungskapitel in die verschiedenen Epochen der Gartenkunst, ein Fachwörter- verzeichnis, ausführliche Anmerkungen etc. ermöglichen es auch dem interessierten Laien, die Entwicklung des Poppelsdorfer Gartens im Kontext der abendländischen Gartengeschichte nachzuvollziehen.
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© Universitäts- und Landesbibliothek Bonn | Veröffentlicht: 2001