| Titel | Das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden von Wilhem
Kreis Biographie eines Museums der Weimarer Republik |
| Autor | Sabine Schulte |
| Publikationsform | Dissertation |
| Zusammenfassung | Gegenstand der vorliegenden Dissertation "Das Deutsche Hygiene-Museum
in Dresden von Wilhelm Kreis. Biographie eines Museums der Weimarer Republik"
ist einer der zentralen Museumsbauten der Weimarer Republik, das in den Jahren
1927-30 in Dresden von Wilhelm Kreis (1873-1955) errichtete Deutsche Hygiene-Museum.
Aus der Internationalen Hygiene-Ausstellung 1911 hervorgegangen, etablierte
sich das Deutsche Hygiene-Museum, das Bau und Funktion des menschlichen Körpers
vorstellte, als Bildungsstätte für Gesundheitspflege mit internationalem
Wirkungskreis. Die Studie beschäftigt sich mit Architektur, Ausstattung
und museologischer Sonderstellung der kulturgeschichtlich singulären Einrichtung. Im Zusammenhang mit der Vorgeschichte des Deutschen Hygiene-Museums wird ein bisher kaum berücksichtigter großangelegter Architekturwettbewerb des Jahres 1920 um einen Museumskomplex im historischen Zentrum Dresdens ausführlich behandelt. Neben der Geschichte der "Sammlung" (Zusammensetzung, Konzeptionen, Präsentation der außergewöhnlichen Exponate) wird erstmals auch die Gestaltung der Schauräume des Hygiene-Museums durch den Wiener Architekten Gottlieb Michael (1886-1970) detailliert vorgestellt. Ziel ist es, unter Auswertung der noch vorhandenen Quellen eine systematische Darstellung des ursprünglichen Baus im Sinne einer Bau-Monographie zu liefern und die Museumsarchitektur von Wilhelm Kreis, eines der bekanntesten Architekten seiner Zeit, in Bezug auf sein Gesamtwerk und im architekturhistorischen Zusammenhang zu analysieren. |
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