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Philosophische Fakultät - Jahrgang 2001

 

Titel Herm Dienz (1891-1980)
ein rheinischer Maler und Graphiker zwischen Figuration und Abstraktion Monographie und Werkverzeichnis
Autor Britta Klöpfer
Publikationsform Dissertation
Zusammenfassung Die Aufgabe dieser Dissertation ist, Leben und Werk des Bonner Malers und Graphikers Herm Dienz (1891-1980) in einer Monographie zu dokumentieren und die Stufen seiner künstlerischen Entwicklung durch die verschiedenen Schaffensphasen hindurch aufzuzeigen.
Herm Dienz gehört einer Generation an, zu deren Lebenszeit nicht nur zwei Weltkriege, sondern auch große politische, gesellschaftliche, industrielle und soziale Umbrüche stattgefunden haben, die an den Biographien der Menschen nur selten spurlos vorübergegangen sind. Auch künstlerisch ist es eine Zeit umwälzender Veränderungen, neuer Perspektiven und ästhethischer Normen, die den geltenden, hinderlich gewordenen Traditionen nicht nur differente, sondern bisweilen auch konträre Positionen entgegengesetzt und damit der Ausbildung eines pluralistischen Stilbildes zum Durchbruch verholfen hat.
Als Künstler war Herm Dienz Autodidakt. Er hat keiner bestimmten Schule angehört, sich keiner Richtung dauerhaft verschrieben, sondern stets sensibel auf die Strömungen seiner Zeit reagiert und sie in eine persönliche Bildsprache umgesetzt. Trotz der immer wieder auftauchenden Affinität zu anderen Malern folgen seine Arbeiten einer eigenen, originären Spur, die bis zuletzt von einem unermüdlichen Gestaltungswillen zeugt, aber auch von einer steten Unrast. Immer wieder stellt er sich und sein Werk in Frage, ohne Scheu vor den Erfahrungen der Grenzen, die ihm sein Können setzt. Von Höhen und Tiefen ist sein künstlerisches Tun geprägt, das jeweils eng mit seiner Biographie verwoben ist. Zwischen Perioden freier Schöpfung und stärker rezipierender Aufnahme pendelt sein gesamtes Werk und motiviert ihn besonders in finanziell oder temporär beschränkten Phasen, so den 20er und den 50er Jahren, zu außerordentlichen Leistungen. Dem entsprechen andererseits schwächere Perioden, so die 30er und beginnenden 40er, als auch weite Teile der 60er Jahre. Heiter und gelöst präsentiert er sich dagegen in seinem letzten Schaffensjahrzehnt, frei von den geltenden Ismen, denen er sich schon zuvor immer entzogen hat.
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© Universitäts- und Landesbibliothek Bonn | Veröffentlicht: 2001