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Philosophische Fakultät - Jahrgang 1999


Titel Zur wissenschaftstheoretischen Struktur von Grammatiktheorien
Autor Bernhard Schröder
Publikationsform Dissertation
Zusammenfassung Diese Arbeit rekonstruiert Grammatiktheorien und ihre Beziehung zur Empirie mit den Methoden des wissenschaftstheoretischen Strukturalismus. Die Rekonstruktion spricht zwar Spezialisierungen von Grammatiktheorien einen starken empirischen Gehalt zu, jedoch die rein grammatiktheoretischen Argumente für oder wider eine bestimmte allgemeine Basistheorie lässt sie schwach erscheinen.
Die Entscheidung für oder wider eine grammatische Basistheorie in der Linguistik scheint wesentlich von der Verknüpfbarkeit der Grammatiktheorien mit benachbarten Theorien abhängig. Bei Grammatikformalismen mit ausreichender generativer Mächtigkeit, mindestens also bei Theorien von der Mächtigkeit kontextsensitiver Grammatiken, scheidet die isolierte empirische Adäquatheit als Auswahlkriterium einer Grammatiktheorie aus. Es ist davon auszugehen, dass die intertheoretische Verknüpfbarkeit zum entscheidenden Kriterium wird.
Abstract The Metascientific Structure of Grammar Theories
In this thesis, grammar theories and their empirical basis is reconstructed with the methods of the structuralist approach in the philosophy of science. According to this reconstruction specializations of grammar theories may have strong empirical contents, but the mere grammar-theoretical arguments pro or contra a specific basic theory are quite weak.
The decision pro or contra a specific basic grammar theory in linguistics seems to rely essentially on its links to related theories. For grammar formalisms with sufficient generative power, i.e. at least for grammar theories with the generative power of context-sensitive grammars, isolated empirical adequacy does not provide any criteria for the selection among basic theories. Therefore intertheoretical linkability will be the decisive criterion.
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© Universitäts- und Landesbibliothek Bonn | Veröffentlicht: 1999